Was hat es mit Ostersonntag auf sich?

Ostersonntag – die Auferstehung Jesu

Bild eines OsterkorbsKurz auf den Punkt gebracht wird am Ostersonntag die Auferstehung Jesus gefeiert. Nach dessen Verleumdung durch einen seiner Jünger, Judas, wurde dieser gekreuzigt. In tiefer Trauer um den Verlust hüllten ihn die Frauen nach der Abnahme vom Kreuz in Tücher und legten ihn in einer Höhle zur letzten Ruhe. Um das Grab zu verschließen, wurde ein großer Stein vor die Öffnung gelegt. In Gedenken an die Leiden Jesus verzichten Christen an Karfreitag traditionell auf Fleisch und nehmen stattdessen Fisch zu sich. Der Karsamstag gilt als Tag der Grabesruhe und Trauer. Drei Tage nach seiner Kreuzigung fanden die Frauen, die das Grab Jesus pflegten, eine leere Höhle vor. Ein Engel verkündete dazu die Auferstehung. Zunächst schenkte kaum jemand den Frauen Glauben, doch während des Abendmahls trat der verschwunden geglaubte in Erscheinung, brach das Brot mit seinen Jüngern. Daher wird bis heute an Odersonntag die Auferstehung Jesus gefeiert.

Das genaue Osterdatum variiert

Das Osterfest ist nicht auf ein bestimmtes Datum festgelegt, wie etwa Weihnachten. Daher wird der Ostersonntag den sogenannten beweglichen Feiertagen zugeordnet. Ostern orientiert sich an dem von den Juden gefeierten Pessachfest. Dieses wiederum richtet sich nach den Mondphasen. Der Zeitpunkt des Festes wurde demnach auf den ersten Vollmond nach dem Frühlingsanfang festgelegt. Dementsprechend liegt Ostern generell zwischen dem 22. März und dem 25. April. Dieser Zeitrahmen, gemessen nach dem Mondkalender und nicht, wie sonst üblich, anhand des Sonnenkalenders, wurde erste 324 Jahre nach Christus im Zuge des Konzils von Nicaea beschlossen.

Hier finden Sie den Termin für Ostern 2017.

Bräuche für die ganze Familie

Ostern wird vielerorts in Form eines Familienfestes gefeiert. Im Laufe der Zeit entwickelten sich mehr und mehr Osterbräuche – angefangen beim Färben von Ostereiern, dem Suchen der kleinen Kunstwerke bis hin zur Legende um den Osterhasen. Die Hintergründe der meisten Bräuche sind allerdings bis heute unklar. So wird beispielsweise im Falle der bemalten Eier angenommen, dass diese als Symbol für die Wiedergeburt und das Leben gesehen werden und sich deshalb zum Osterfest als Brauch etablierten. Wie es jedoch dazu kam, dass die bemalten und zur längeren Haltbarkeit gekochten Eier von den Jüngsten gesucht werden, ist unklar. Der Osterhase als klassisches Sinnbild kam tatsächlich erst spät mit dem Fest in Verbindung. Ein klarer Zusammenhang ist dabei schwer zu erkennen. Je nach Gegend kann anstatt des Hasen auch der Osterfuchs oder –Kuckuck eine Rolle spielen.

Das Osterfeuer wiederum geht im Prinzip auf einen heidnischen Brauch zurück, auch wenn der im Christentum eine bedeutende Rolle einnimmt. Laut des heidnischen Brauches soll mit dem großen Feuer zu Ostern die Kälte des Winters zu Beginn des Frühlings vertrieben werden.

Daten Ostersonntag:

  • 2017: 16. April
  • 2018: 01. April
  • 2019: 21. April
  • 2020: 12. April
  • 2021: 04. April
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